09.11.2019: Baumpartenaktion - nicht nur für's Klima

Der neue Familienkreis stieß mit seiner sehr gut organisierten Aktion "Werde Baumpate in Otti" auf hohe Zustimmung. Insgesamt 27 neue Bäume wurden von ganz unterschiedlichen Gruppen bestellt und eingepflanzt. So meldeten sich Vereine, Kegelclubs, Familien, Freundeskreise, alte Königspaare oder auch Einzelpersonen, die alle ihren eigenen Grund hatten, einen Baum pflanzen zu wollen. Wie Roland Wieging in seiner Einführung meinte, steht nicht nur der Klimaschutz im Vordergrund, sondern jeder hat einen eigenen Beweggrund und es ist immer gut, die Gemeinschaft zu fördern.

Jeder Pate übernimmt für 2 Jahre die Gießarbeiten und Kontrolle der Bäume, anschießend geht dies in die Verantwortung der Gemeinde über. Eigens für diese Patenschaften steht ein Anhänger mit Wasserfass zum Ausleihen zur Verfügung.

Die Aktion wurde an dem Tag fachlich von Johannes Rave begleitet, der nach einer lehrreichen Einführung alle Teilnehmer an die Arbeit gehen ließ. Mit viel Freude und Anstrengung wurden die Bäume an den ausgewählten Plätze am Regenrückhaltebecken Strontianitfeld/Sudendorp und an der Brakelstraße gepflanzt.

Bei dem kalten Wetter tat das gemeinsame Mittagessen mit gemütlichem Ausklang anschließend sehr gut. Der Heimatverein hatte sich sofort bereit erklärt, die Aktion durch Pizza backen im Backhaus zu unterstützen. So zeigte sich wieder einmal, dass die Gemeinschaft und vereinsübergreifende Hilfe in Otti Botti groß geschrieben wird.

Die Aktion soll im nächsten Jahr wiederholt werden.

Einen ausführlicheren Bericht befindet sich auch auf der Hompage von Ottmarsbocholt.

03.10.2019: Wanderung um den Hullerner Stausee

Bei gutem Wanderwetter liefen in diesem Jahr 23 Erwachsene und 5 Kinder um den Hullerner Stausee. Organisiert wurde die Tour von Gertrud Löbke, die gebürtig von dem Gut Borkenberge am Hullerner See stammt. So konnten die Teilnehmer nicht nur die schöne Natur genießen, sondern erfuhren zudem viele Geschichten zu dem ehemaligen Gut Borkenberge, der Entstehung des Stausees und der damit verbundenen Umsiedlung der Höfe. Zum Abschluss kehrten die Wanderer zu Kaffee&Kuchen im Heimingshof ein.

24.11.2019: Spiel doch mal wieder…

… unter diesem Motto bieten die Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt und die Bücherei Ottmarsbocholt am 24.11.2019 ab 14:30 Uhr einen Spielenachmittag für Jung und Alt an. Die Bücherei stellt im Vereinsheim der neuen Sporthalle in Ottmarsbocholt ihre Spiele zur Verfügung, die unter Anleitung der Mitarbeiter des Bücherei-Teams ausprobiert werden können. Es können auch gerne eigene Spiele mitgebracht werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Spiele für Familien, nur für Erwachsene oder für Seniorenkreise geeignet sind, es gilt die Devise: erlaubt ist, was Spaß macht. „Wenn sich eine Runde für Doppelkopf findet – gerne, da sind wir völlig offen“, so Michael Diepenbrock von der Kolpingsfamilie.

Heutzutage nimmt die Bedeutung der gemeinsamen Zeit, die Familien generationenübergreifend miteinander verbringen, immer mehr zu. Wissenschaftler haben erkannt, wie wichtig regelmäßiges Spielen für Kinder ist: Kinder sammeln grundlegende Erfahrungen, die sie im Alltag nutzen können. Sie lernen kooperativ handeln, kreative Ideen entwickeln, Spannung und Entspannung aushalten, sich konzentrieren, zuhören, mit Sieg und Niederlage umgehen und bestimmte Regeln einhalten. Ganz nebenbei werden außerdem Gedächtnis, Phantasie und logisches Denken trainiert. Letzteres kommt auch den Senioren am Spieltisch zu Gute. Besonders profitieren aber alle vom Spiel in der Gemeinschaft. Das gilt selbstverständlich auch für Erwachsene. „Wie die Kinder erleben auch wir Erwachsene im Spiel Spaß und Spannung hautnah und bauen Alltagsstress ab. Leider nehmen wir uns oft zu wenig Zeit, und erlauben uns zu selten eine spielende Auszeit“, so Simone Döhla vom Büchereiteam. „Da wollen wir gerne Anregungen geben. Nicht jedes Spiel braucht eine lange Vorbereitungszeit oder erfordert stundenlanges Lesen einer Gebrauchsanweisung. Und beim Spielenachmittag sind wir da und helfen gerne bei Fragen“.

Der Spielenachmittag ist kostenlos und steht jedermann offen, eine Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie oder ein Büchereiausweis sind nicht erforderlich.

Neben den Spielen stehen auch Erfrischungsgetränke und Kaffee zur Verfügung. Die Veranstalter würden sich über die ein- oder andere Kuchenspende sehr freuen.

09.11.2019: Kartoffeln für Altkleider

Von der Bevölkerung gut angenommen wurde in den letzten Jahren  der Aufruf „ Kartoffeln für Altkleider“ der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt und des Raiffeisenmarktes in Ottmarsbocholt.

Auch in diesem Jahr findet die Aktion statt. Samstag, 09.November 2019 während der Geschäftszeiten des Raiffeisenmarktes.
Die dafür erforderlichen Säcke liegen im Raiffeisenmarkt, bei Nah und Gut, den Sparkassen und bei My Store aus, es können aber auch andere Säcke genommen werden.
Die maximale Abgabemenge an Kartoffeln ist auf zehn Kilo pro Person beschränkt.   

Der Erlös der Aktion ist für die sozialen Aufgaben der Kolpingsfamilie bestimmt.

25.08.2019: "Spender sprengen die Möglichkeiten"

So die Schlagzeile in den Westfälischen Nachrichten heute. Das fast Unmögliche hat der Familienkreis zu Stande gebracht: Das Ziel, 160 neue Registrierungen von Stammzellenspendern zu erreichen wurde erreicht und getoppt. 170 neue Registrierungen und dann gingen die notwengigen "Wattestäbchen" zu Neige. Die noch ca. weiteren 30 Spendewillingen nehmen hoffentlich das Angebot der online-Registrierung wahr.

Des weiteren wurden mehr als 160 Gläser selbstgemachte Marmelade gegen eine Spende ausgegeben, mit denen ein beachtlicher Beitrag zur Finanzierung der Typisierung eingenommen wurde.

 

Ein herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer, alle Neu-Registrierten, alle Spender und die Ortsvereine, die der Aktion einen tollen Rahmen gegeben haben.

Niederrhein und die Maasregion erradelt

Zehn Jahre nach dem die "Fietsallee am Niederrhein" entlang des von Napoleons Ingenieuren geplanten Nordkanals und der Niers als ausgezeichneter Radweg in NRW beschrieben worden war, planten die Tourenleiter Marianne Beuckmann und Klemens Rave dieses Stück in einen dreiviertel Rundkurs einzubinden.

Nach einigen Monaten schwieriger Strecken- und Hotelplanung ließen sich jetzt 18 Radelnde mit Bus und Radanhänger zum Ausgangspunkt zum Rheinpark in Neuss bringen. Entlang von blauen Stelen oder Bändern und nachempfundenen rot-weißen Vermessungsstäben führte die Route bald zum ersten technischen Meisterwerk der Ingenieure vor 200 Jahren. Das Epanchoir ist ein Wasserbauwerk, das Obererft und den Nordkanal verknüpft und dazu diente, den Wasserstand im Kanal zu regulieren. Schon einige Kilometer weiter wurde der nächste Stopp an einer nachgebauten Schwebebrücke eingelegt. 

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