"Eine Idee zieht Kreise"
HERZLICH WILLKOMMEN!

Wir begrüßen Sie auf der Internetseite der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt.
Informieren Sie sich über uns und unsere Aktivitäten.
 

 

Aktuell   

September   

  • Wassergymnastik
    dienstags, 09.00 Uhr
    St. Marienhospital Lüdinghausen  
  • Yoga mit Heilwirkungen
    donnerstags, 
    09.30 - 11.00 Uhr
    Pfarrheim
  • Mittwochs-Radtouren
    mittwochs, 18.00 Uhr
    Kirchturm St. Urban
     
  • Dienstags-Radtouren
    dienstags, 09.00 Uhr
    Kirchturm St. Urban
  • Sport am Mittwoch
    mittwochs,
    19.00 bis 20.00 Uhr
    Gmnastikhalle
      
  • Kubb-Spiel
    14-tägig, freitags,
    17.30 Uhr, Pfarrheim
  • Nähen mit Flüchtlings-Frauen
    mittwochs,
    16.00 bis 18.00 Uhr
    im Spieker
  • Englisch für Anfänger
    in der Bücherei
    mittwochs,
    18.00 bis19.30 Uhr
  • Englisch für Fortgeschrittene
    in der Bücherei
    mittwochs,
    19.30 bis 21.00 Uhr
      
  • „Die Weisungen für den Weg ist eingeschrieben in unser wissendes Herz“
    Bibelseminar
    05. und 15.09.2016.
    jeweils 19.30 Uhr
    im Spieker

 

  • Studienfahrt nach Danzig
    07. – 13.09.2016
    Abfahrt: Hölschers Kuhle
  • „Das etwas andere Kolping Cafe“
    Sonntag, 25.09.2106,
    15.00 Uhr, im Pfarrheim
     
  • „Mit dem Fahrrad sicher unterwegs“
    Montag, 26.09.2016,
    19.30 Uhr, im Pfarrheim
  • Radio Projekt „Otti-Botti-Radio“
    donnerstag, 29.09.2016,
    19.30 Uhr, im Spieker
     

 

Oktober  

  • Wassergymnastik
    dienstags, 09.00 Uhr
    St. Marienhospital Lüdinghausen  
  • Yoga mit Heilwirkungen
    donnerstags,
    09.30 - 11.00 Uhr
    Pfarrheim
  • Mittwochs-Radtouren
    mittwochs,  17.30 Uhr
    Kirchturm St. Urban
  • Dienstags-Radtouren
    dienstags, 09.00 Uhr
    Kirchturm St. Urban
  • Sport am Mittwoch
    Gymnastikhalle
    mittwochs, 19.00 bis 20.00 Uhr
  • Kubb-Spiel bis 21.10.
    14-tägig, freitags, 17.30 Uhr
    Pfarrheim
  • Nähen mit Flüchtlings-Frauen
    mittwochs, 16.00 bis 18.00 Uhr
    im Spieker
  • Englisch für Anfänger
    mittwochs,
    18.00 bis 19.30 Uhr
    in der Bücherei
  • Englisch für Fortgeschrittene
    mittwochs,
    19.30 bis 21.00 Uhr
    in der Bücherei
  • „Natur erleben“
    Biologisches Zentrum Lüdinghausen
    Montag, 03.10.2016
    Abfahrt Hölschers Kuhle
  • Tageswanderung „Dörenther Klippen“
    Montag, 03.10.2016
    Abfahrt Hölschers Kuhle
  • Lesekreis
    Dienstag, 04.10.2016
    20.00 Uhr, Spieker
  • Radio Projekt „Otti-Botti-Radio“
    06., 13. und 27.10.2016
    19.30 Uhr, im Spieker
  • Plattdeutscher Abend
    Freitag, 14.10.2016
    19.30 Uhr im Spieker
  • Nachtwächterführung in Lüdinghausen
    Freitag, 28.10.2016
    19.30 Uhr, ab Hölschers Kuhle

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 


  

 

 Auf der Seite Programm finden
Sie die komplette Übersicht! 
  



Programmhinweise
 


Bibelseminar mit Schwester Gaudentia

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Die krankheitsbedingten ausgefallenen Termine des Bibelseminars mit Schwester Gaudentia werden an folgenden Tagen nachgeholt. Mittwoch der 21. September 2016 und Donnerstag, der 29. September 2016, Treffpunkt ist jeweils um 16 Uhr am Spieker.

Die Kolpingsfamilie bittet um umgehende Anmeldung, spätestens bis Dienstag, 20. September 2016 bei Theresia Rave, Telefon 02598 /254






"Das etwas andere Kolping Cafe"

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Die Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt lädt Jung und Alt zu einem „etwas anderen Kolping-Café“ ins Pfarrheim ein. Am Sonntag, den 25.09.16 ab 15:00 Uhr, möchten wir in lockerer Runde bei Kaffee und Kuchen, Spiel und Spaß, Zeit miteinander verbringen.

Wir heißen Alle herzlich willkommen und freuen uns auf Euer Kommen.






Mit dem Fahrrad sicher unterwegs

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„Mit dem Fahrrad sicher unterwegs!“ so lautet das Thema eines Informationsabends zu dem die Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt alle Interessierten herzlich einlädt. Er findet statt am Montag, 26.09.2016 um 19.30 Uhr im Pfarrheim, Davertweg.

Die Referentin des Abends Frau Silke Baumann ist Verkehrssicherheitsberaterin des Kreises Coesfeld, sie wird über die rechtlichen Voraussetzungen der Verkehrssicherheit referieren,  z. B. über die Kann- und Mussbestimmungen der Fahrradwege, über verkehrssichere Fahrräder, über das Gruppenverhalten, Gruppenrechte, usw.

 






Mit Kolpingsfamilie Natur erleben

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Die Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt bietet am 02. Oktober (Sonntag) einen Ausflug zum Biologischen Zentrum nach Lüdinghausen an. Gedacht ist das Angebot, das unter dem Motto „Natur erleben“ steht, für Familien mit Kindern im Grundschulalter.

Treffen ist um 10.30 Uhr am Raiffeisenmarkt, Ascheberger Straße 6, in Ottmarsbocholt. Das Programm im Biologischen Zentrum dauert von 11 Uhr bis 13 Uhr.

Anmeldungen nimmt Sabine Köbbing bis zum 20. September (Dienstag) unter Telefon 02598 – 929146 entgegen.






Wanderung im Teutoburger Wald

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Die Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt lädt Interessierte zu einer Wanderung am Montag, den 3. Oktober ein.

 

Gewandert wird auf der Teutoschleife „Dörenther Klippen“. Die Teutoschleifen sind Premiumrundwanderwege am Hermannsweg. Die Tour ist etwa 9,5 Kilometer lang. Über den Felsenpfad geht der Weg, unter anderem, direkt vorbei an den Sandsteinfelsen Dörenther Klippen mit dem bekannten „Hockenden Weib“. Von dort gibt es eine tolle Aussicht über das ganze Münsterland.

 

Die Abfahrt (in Fahrgemeinschaften) ist um 10 Uhr ab Parkplatz Hölschers Kuhle in Ottmarsbocholt.  Für die Mittagsverpflegung hat jeder Teilnehmer selber zu sorgen. Später gibt es eine Einkehrmöglichkeit. Wir bitten um Anmeldung bei Maria Tippkötter (Tel. 02598 / 16 37).

 






Treffen des Lesekreises der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt

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Der Sommer war wechselhaft, der September heiß. Nun werden die Tage wieder kürzer. Zeit also, es sich mit einem  guten Buch gemütlich zu machen.

Wenn sie Buchempfehlungen kennen lernen wollen oder selber eine  geben wollen, sind sie beim Lesekreis der Kolpingfamilie und der Bücherei  Ottmarsbocholt  richtig. Am Dienstag, 04. Oktober um 20.00 Uhr  treffen sich alle, die Bücher mögen im Spieker. In zwangloser Runde wird über gelesenes geplaudert, besondere Entdeckungen vorgestellt oder einfach nur zugehört um sich inspirieren zu lassen. Kommen sie vorbei und genießen sie einen entspannten Abend rund um das Thema Lesen.






Familienwochenende im Kolpingbildungshaus in Salzbergen

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Zu einem gemeinsamen Familienwochenende lädt die Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt Familien, Alleinerziehende, Alleinstehende, Jung und Alt herzlich ein. Das Wochenende findet statt vom Fr. 18.11.- So. 20.11.2016 im Kolpingbildungshaus in Salzbergen. Eine idyllische Bauernhausatmosphäre mit familiärem Klima und guter Küche zeichnet die Bildungs- und Begegnungsstätte des Kolpingwerkes in der Diözese Osnabrück aus. Die gesamte Anlage lädt zum Innehalten und Auftanken ein. Dieser Ort der Ruhe und Geborgenheit eröffnet Freiräume zur Entspannung und Selbstentfaltung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erfahren neu, Freizeit mit Kreativität und Phantasie sinnvoll zu gestalten.

„Tannenduft und Lichterschein- Atempause im Advent“

So lautet das Thema des Wochenendes. Abseits von Hektik, Lärm und Kaufrausch stimmen wir uns auf die Adventszeit ein. Gemeinsam wollen wir in vorweihnachtlicher Atmosphäre von Tannenduft und Lichterschein neue Aspekte der Weihnachtsbotschaft entdecken, miteinander spielen, singen und basteln- einfach füreinander Zeit haben und miteinander Atem holen.

Die Kosten für das Wochenende inkl. Übernachtung, Vollverpflegung und Programmgestaltung betragen:   Erwachsene ( Kolpingmitglieder) 85 €   Erwachsene (Nichtmitglieder) 120 € Kinder ab 14 Jahren 50 €,  Kinder 3 -13 Jahren 40 €.

Kinder unter 3 Jahren frei. Für das dritte Kind fallen keine Gebühren an!  Bei der Festsetzung der Teilnehmerbeiträge wurde bereits ein Zuschuss der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt von 10 € pro Person berücksichtigt.

Die Programme für diese Veranstaltung liegen in der Kirche, im Pfarrheim, bei der Volksbank, bei My Store und den Ärzten aus.

Anmeldung bei Theresia Rave, Auf der Horst 19 48308 Senden- Ottmarsbocholt, Tel. 254 oder bei My Store unter Abgabe des beigefügten Zettels  und Leistung einer Anzahlung in Höhe von 40 € pro Erwachsener und 20 € pro Kind  bis spätestens 30.September 2016.  






Aktuelles Programm

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Die Kolpingsfamilie startet mit dem Progamm für das zweite Halbjahr 2016.

Sie können den Programmflyer hier herunterladen!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit den Veranstaltungen.


Das Programm zum Download:
20160609_Programm2_2016.pdf

 
 
 
 
Rückblick


 

Studienfahrt in die Hansestadt Danzig

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Von einer interessanten Studienfahrt der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt kehrten 34 Teilnehmer aus Ottmarsbocholt, Senden und den umliegenden Münsterlandgemeinden begeistert zurück. Ziel der Reise war die alte Hansestadt Danzig. Für die Gruppe war es bewundernswert, wie nach einer weitgehenden Zerstörung im zweiten Weltkrieg mit großem Einfühlungsvermögen Kulturstätten wieder aufgebaut wurden und wie geschickte Restauratoren vergangene Pracht wieder neu haben entstehen lassen.
Nach einem informativen Stadtrundgang wurde bereits am ersten Reisetag das Denkmal der Westerplatte besucht. Hier begann am 01. September 1939 der zweite Weltkrieg mit dem Beschuss eines polnischen Munitionsdepots durch das deutsche Kriegsschiff „Schleswig-Holstein“.
Die Nachkriegszeit, beginnend mit dem ersten Arbeiteraufstand im Jahre 1970, den späteren Streiks der Werftarbeiter auf der Danziger Lenin-Werft und der Gründung der freien Gewerkschaft „Solidarnosc“ unter Lech Walesa, die entscheidend am Sturz des Kommunismus und der Teilung Europas mitwirkte, wurde allen Reiseteilnehmern beim Besuch des Europäischen Zentrums der „Solidarnosc“ in Erinnerung gerufen.
Neben Danzig besuchte die Reisegruppe noch Marienburg mit Besichtigung der riesigen Burganlage „ehemalige Residenz des Hochmeisters des Deutschen Ordens“ und Frauenburg mit Besichtigung der Kathedrale, in der der berühmte Astronom Nikolaus Kopernikus beigesetzt ist. Eine Besichtigungsfahrt durch die Kaschubische Schweiz rundete das insgesamt sehr interessante Programm ab.


Austausch mit Appetit

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Running Dinner der Kolpingsfamilie: Kulinarisches und Klön / Starke Nachfrage


Bild und Text: -sff-

Das „Running Dinner“ der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt hat sich zu einem wahren Renner entwickelt. Vor zwei Jahren mit 18 Personengestartet, begaben sich bei der zweiten Neuauflage am Freitagabend 30 Gourmets – jeweils zu zweit – auf eine kulinarische Rundreise durch Ottmarsbocholt. Bevor es bei strahlendem Sonnenschein losging, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Sektempfang im Spieker in lockerer Runde miteinander ins Gespräch kommen.
Jedes Paar hatte zuvor zu Hause einen Gang zubereitet, entweder eine Vor-, eine Haupt- oder eine Nachspeise. So war jedes Team einmal selbst Gastgeber, konnte sich bei den anderen Gängen aber in der Wohnung von Mitspielern an den gedeckten Tisch setzen.
Doch es war längst nicht nur der Appetit, der die Feinschmecker zum Mitmachen antreibt: „Die Begegnung ist ein ebenso wichtiger Bestandteil wie das Essen. Wir haben daher ausdrücklich nicht nur Kolpingmitglieder eingeladen. Alle Interessierten waren willkommen. Wir hatten aber so viele Anfragen, dass wir einigen leider absagen mussten“, erklärte Theresia Rave, die das „Running Dinner“ gemeinsam mit Maria Tippkötter und Monika Mann vorbereitet hatte. „Es geht nicht um das perfekte Dinner, sondern um das gemeinschaftliche Erleben“, ergänzte Pfarrer Klemens Schneider, der ebenso wie Bruder Benedikt am Freitagabend mit von der Partie war.
Dass nicht alles perfekt sein musste, machte auch Teilnehmerin Simone Döhla deutlich: „Wir haben ein Dessert vorbereitet: halbgefrorenes Himbeerbaiser. Ich hoffe, mein Mann hat es früh genug aus der Kühlung geholt. Sonst gibt es eben Gefrorenes“, so die Devise.
„Es ist toll, alle sind gespannt, was es wohl bei wem zu essen gibt“, freute sich Mitorganisatorin Monika Mann, die ihren Gästen Melone mit Schinken, Tomate-Mozzarella und Pfannkuchenröllchen mit Lachs als Vorspeise anbot.
Wolfgang Zywitzki gehörte zu den neuen Teilnehmern und hatte mit seiner Partnerin ein italienisches Nudelgericht gebrutzelt. „Es ist mit Wurst und Erbsen. Wie das genau heißt, weiß ich gar nicht. Aber das ist ja auch egal. Es macht Spaß mitzumachen. Und das sind alles nette Leute hier.“


Mit der Elbe flussabwärts nach Cuxhaven

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Bild und Text - Klemens Rave

Nach einigen Monaten Vorbereitungen hatten die Organisatoren von der Kolpingsfamilie die Strecke mit einigen Besichtigungen und die Hotelkette für die sieben Übernachtungen vorbereitet. Schon früh um sechs Uhr wurden am 17. Juni 2016 in Ottmarsbocholt die Räder und das Gepäck verladen. Nach der ersten Begrüßung im Bus kehrte für eine gewisse Zeit Ruhe ein. Nach einem kurzen Bittgebet für eine unfallfreie Fahrt, eine harmonische Gemeinschaft und einigermaßen passend Wetter wurde das Abendessen für den ersten Abend nach urigem Speiseplan ausgesucht und telefonisch bestellt.

Nördlich des Wasserstraßenkreuzes bei Magdeburg entließ der Bus die 15-köpfige Radlergruppe zur ersten Halbtagestour bis Tangermünde. Auf der westlichen Seite der Elbefähre bei Rogätz erwartete Reiner Deeken winkend die vom Osten kommende Gruppe. Reiner war die Strecke bis hier
alleine per Rad angeradelt. Leider konnte man wegen einer Veranstaltung die im Stile der Spätromanik aus Backsteinen erbaute Klosterkirche Jerichow nicht besichtigen. In Tangermünde genoss man den ersten Abend bei Kerzenschein, "Kuhschwanzbier" und deftigem Essen in der "Zecherei St. Nikolai". Anschließend schlenderte die Gruppe an den Befestigungsmauern zur Elbe entlang wieder in die Stadt.

Für die Elberadwanderer gen Norden hatte das Hotelpersonal eine wichtige Information mit dem Hinweis, dass die Elbefähre bei Storkau zur Zeit außer Betrieb ist, ausgehangen. Dadurch bedingt musste die Radgruppe eine Fähre eher, bei Arneburg, übersetzen und dann fast 18 km entlang
einer Bundesstraße zur Mittagspause in der Hansestadt Havelberg radeln. Durch die auf einer Havelinsel vorgelagerte Altstadt ging es hinauf zum Domberg. Ein wenig spannend wurde es, als die Tourenleiter Marianne Beuckmann und Klemens Rave sich entschieden, den nicht eindeutig
gesperrten Radweg auf der schmalen Landzunge zwischen Havel und Elbe zu radeln. Entgegenkommende Radler bestätigten mal, dass sie die Baustelle an den Wehranlagen bei Quitzöbel überwunden hätten und andere waren nicht durchgekommen und hatten aufgegeben. Es ging immerhin um zusätzliche 16 km. Mit passendem Werkzeug und findigen Handwerkern
schummelten wir uns durch die Baustelle. Nach der Kaffeepause im "Storchendorf Rühstädt" radelte man noch eine Stunde bis zum Hotel in Wittenberge.

Weil auf der über 1.600 Meter langen Eisenbahnbrücke mit Radweg ein Platten zu flicken war, konnten sich die übrigen RadlerInnen ihre Gedanken über die "Fluss- und Stromlandschaft Elbe" machen, wie schmal war noch das Flussbett, wie breit waren aber die Überschwemmungsflächen.
Auch noch kilometerweit landeinwärts sah man zusätzliche Deichanlagen zum Schutz von Dörfern. Ein Freiluftmodell mit Originalteilen der innerdeutschen Grenzanlage erinnerte bei Stresow an die unselige Teilung Deutschlands. Nach Schnackenburg radelte die Gruppe die kürzere Variante
auf neuen Strecken. An dem Abzweig zur Fähre nach Lenzen zeigte ein Wegweiser eine kürzere Strecke durch den Wald und eine längere links ab an. Weil auf dem Erdboden Radspuren zu sehen waren entschied sich der Tourenleiter für die kürzere Strecke durch den Wald. Sie wurde aber bald
so steil, dass nur noch mühseliges Schieben, zum Teil über Wurzelwerk, angesagt war. Der größere Teil der Gruppe bevorzugte dann doch die Straße. Nach einigen Kilometern traf man sich im nächsten Dorf wieder. Bis zur etwas späteren Mittagspause in Gorleben hatte die Gruppe fast 50 km geradelt. An das Ende des Zweiten Weltkrieges und die spätere Teilung erinnert bei Dömitz in den Elbwiesen die gesprengte Eisenbahnbrücke. Etwas geschafft, aber doch mit guter Stimmung kehrte man abends in Hitzacker ein.

Am nächsten Vormittag wichen die Tourenleiter hin und wieder von der vorgegebenen Strecke ab um einige Höhen zu umgehen. In Bleckede boten malerische Fachwerkhäuser die Kulisse während der Mittagspause in der Innenstadt. Auf der weiteren Strecke nach Lauenburg brachten zwei
Umleitungen wegen Deichsanierungsarbeiten nach dem Hochwasser 2013 und dabei noch einmal verfahren den Zeitplan mächtig durcheinander. In Lauenburg hatte sich der Kolpingbruder Berthold Medzech zu einem kleinen Rundgang durch die Unterstadt bereit erklärt. Anschließend entschied
sich die Gruppe nicht die etwas schwierigere rechtsseitige Route zu fahren, sondern die etwas längere linksseitige Route um dann mit der B 404 die Elbe bei den großen Schleusenkammern und der breiten Fischtreppe nach Geesthacht zu queren.

Zum Start um 8.30 Uhr nieselte es leicht. Von Altengamme bis zur Elbefähre bei Hoopte radelte die Gruppe auf einem Radweg seitlich der Straße auf dem Deich mit Blick auf die Elbe oder in schmucke Dörfer. Weiter ging es ca. 13 km durch eines der größten Naturschutzgebiete Hamburgs durch Ochsenwerder in die alte Hafenregion an der Norderelbe. Eine in den letzten Jahren verbesserte Beschilderung und weitere separate Radwege nahmen den beiden Tourenleitern arge Bedenken den alten Elbtunnel von der rückwärtigen Seite anzufahren. Bevor es mit dem hölzernen Aufzug in die Tiefe ging besah man sich die Landungsbrücken von der gegenüberliegenden Seite. Nach dem Durchschieben des Tunnels und der Ankunft bei den Landungsbrücken wurde von einem Bekannten ein leckerer Tropfen Kettenöl gereicht. Nach der Mittagspause auf den Landungsbrücken reichte leider die Zeit nicht mehr um noch einen Abstecher zum Rathaus und zur Binnenalster zu radeln. Nach kurzer Pause am Museumshafen Oevelgönne schob man den schmalen Pfad an den Kapitänshäusern vorbei um dann bald wieder sehr nah des Stromes durch grüne Anlagen Richtung Schulau zum "Willkomm-Höft" zu radeln. Vorher musste man allerdings, um eine Baustelle des Kraftwerkes zu umgehen, eine längere Treppe mit Absätzen hinauf schieben. Mit der Fähre setzte
die Gruppe zur linken Elbeseite ins "Alte Land" über. Vorbei an großen Obsthöfen und mal über den Lühedeich erreichte die Gruppe ihr Nachtquartier in Steinkirchen.

Am sechsten Tag war man schon nach einer Stunde für ein kurzes Schnuppern am alten Hafen mit Schwedenspeicher und altem Kran in Stade. Da geplant war hier den vorgegebenen Elberadweg zu verlassen um tiefer ins flache Land zu radeln, war es etwas schwierig die passende Ausfahrt
zu finden. In Himmelpforten wurde sich für die weitere Strecke zu Mittag gestärkt. Zwischen Hemmor und Osten gleiteten die RadlerInnen mit einer Schwebefähre über die Oste. Auf schmalen Bauerschaftswegen direkt am Ostedeich entlang führte der Weg zur Kaffeepause auf dem "Ostekieker". Vor den letzten 15 km bis zum Hotel in Otterndorf schaute man sich den alten Ortskern in Neuhaus an.

Fast 90 Jahre diente der heutige Museumsleuchtturm "Dicke Berta" dem Schiffsverkehr in der Elbmündung. Über die Wendeltreppe wurden die interessierten RadlerInnen durch die drei Stockwerke mit Materiallager, Büroraum mit Schreibtisch und Koje und in der dritten Etage dem
Lampenraum geführt. Vom Außenrundgang genoss man einen der schönsten Blicke über die Deichanlagen, das Festland und den Strom mit dem unterschiedlichsten Schiffsverkehr. Bald rollte die Gruppe hinter dem Deich weiter durch ein Cuxhavener Gewerbegebiet mit Fischverarbeitungsbetrieben, um Hafenbecken zum Bollwerk "Alte Liebe". Nach weiteren ca. 4 km entlang der Promenade wurde mit dem alten Schifffahrtszeichen "Kugelbake" das Ziel der Elberadwanderung erreicht. Trotz Warnleibchen brauchten die RadlerInnen bei der einen oder anderen brenzligen Verkehrssituation auch viel Glück. Trotzdem ist die Tour für einige Teilnehmer durch Sturz oder Aufprall etwas schmerzhaft verlaufen. Mit dem vorhergesagten Unwetter in Cuxhaven-Döse hatten die RadlerInnen Glück, es kam über Nacht und verursachte manchen Feuerwehreinsatz. Zuvor erhielt man aber im Hotelzimmer im wahrsten Sinne des Wortes "eine kalte
Dusche".

Am achten Tag wurde um 8.00 Uhr bei bewölktem, aber trockenem Wetter, zum Abschluss der Elberadwanderung, eine vierstündige Wattwagenfahrt zur Insel Neuwerk gemacht. Im mächtigen Bollwerk gegen die Fluten, dem alten Leuchtturm von 1310, genoss mancher zum Abschluss der Tour einen leckeren Eierpunsch.


 





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